Interview: Dominik Schenk (mit Video)

Wie und wann hast du eigentlich mit Longboarden angefangen?

Als ich acht Jahre alt war, ging ich mit meinem Vater nach New York. Dort habe ich mir mein erstes Longboard in einem Geschäft gekauft. Einige Zeit später habe ich mir noch ein Slalomboard mit Foot-Hooks gekauft, auf welchem ich dann richtig angefangen habe. Später bin ich dann aber wieder auf dem Longboard gelandet. Hast du gleich mit Sliden angefangen, oder wie ist das gelaufen? Nein, anfangs wusste ich gar nicht, was man alles machen kann.

 

Welche Longboardmarke fährst du?

Ein Rocket Domination.

 

Ich habe gehört, dass du ein Team-Rider von Rocket Longboards bist?

Ja, das stimmt. Seit einiger Zeit darf ich für Rocket fahren, aber auch für den Drop in Skate-Shop aus Thun.

 

Du warst doch am Atomic Downhill Race, richtig?

Genau. Das Event fand ich eigentlich super. Zudem muss man bedenken, dass dies das erste Event des Veranstalters war. Es ging einiges nicht ganz rund, aber es hat sehr viel Potential und wird sicher auch an Bekanntheit gewinnen. Man muss aus den Anfangsschwierigkeiten die Lehren ziehen. machen. Ich werde beim nächsten Anlass wieder dabei sein!

 

Was hast du bei dem Event erreicht?

Ich bin mir nicht sicher, jedenfalls bin ich ins Halbfinale gekommen. Mein Rang war etwa Siebter oder Achter.

 

Hast du ein Lieblingsevent?

Giosteka. Eine super Abfahrt.

 

Was kannst du ohne Zweifel perfekt?

Ich denke, dass man beim Longboarden alles immer weiter perfektionieren kann. Jemand kann immer etwas, was man selbst nicht kann. Zudem gehen so viele Rider über Grenzen, von welchen man bisher dachte, dass eine Überschreitung unmöglich wäre.

 

Du bist doch in einer Gruppe. Wie heisst die eigentlich?

Pura Vida Crew. Bei ihnen bin ich seit einiger Zeit Mitglied.

 

Kürzlich ist uns ein Video von dir im Netz aufgefallen. Hast du dazu etwas zu sagen?

Video zeige ich, was ich am liebsten mache. Ihr seht meinen Lieblingsspot und viel Action! Natürlich sind im Video diverse Standorte zu sehen, nicht nur mein Lieblingsspot.

 

War das ganze sehr aufwändig?

Für mich eher weniger. Ich konnte an verschiedenen Orten fahren. Insgesamt waren es etwa zwei Tage Arbeit, die in den reinen Aufnahmen stecken.

 

Nun zum Schluss. Was sagst du zu deinem Fotoshooting?

Das war eine interessante Sache. Ich dachte eigentlich, dass ich viel mehr zum Fahren komme. Es stellte sich aber heraus, dass da viel mehr dahinter ist. Ich musste kleine Abschnitte diverse Male fahren, also mehr Arbeit als Fahren. Zudem ist mir aufgefallen, dass die Aufnahmen bei etwas weniger Speed viel besser kamen, als diejenigen bei denen ich schnell fuhr.

 

Hast du noch einen Tipp?

Immer Protektoren tragen. Einen Helm, Slidehandschuhe… Man muss auch auf die Anwohner und Autos Rücksicht nehmen, damit alles reibungslos verläuft, «Gstürm» macht nicht Spass.

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