Interview: Rebekka Gemperle (Video!)

 

 

Wie kamst du in Richtung Longboarden?
Zuerst war ich öfters auf einem sogenannten Dirtsurfer unterwegs. 2007 habe ich mit Longboarden angefangen, ich bin gleich an einem Rennen zwei Mal den Hügel runtergefahren. Den ganzen Weg runter habe ich gebremst. Footbrake. Diese Fahrt hat mich so inspiriert, dass ich gleich damit weitergemacht, und an anderen Rennen teilgenommen habe.
In der Rennszene wurde ich sozusagen gross. 2010 ging ich dann zusätzlich in eine andere Richtung, nämlich, dem Freeriden, was mir zurzeit am meisten Spass macht.

Was hat dich an dieser Sportart inspiriert?
Das Freiheitsgefühl auf dem Brett, und auch die Kontrolle, sowie das Ausreizen dieser. Auch das Entdecken, schauen wo sich Strassen zum Fahren eignen.

 

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©Unique Fotos
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Bekks Naima
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Hast du eine Lieblingsdestination fürs Skaten?

Das kann ich dir so nicht beantworten, es gibt so viele verschiedene schöne Strassen und super schöne Orte auf der ganzen Welt. Ich denke, dass ich schlussendlich bei den Alpen landen würde. Dort gibt es unglaublich viel zu entdecken. Am besten ist es, wenn es ein “Bähndli” hat, welches einem hochfährt, dann muss man nicht Shutteln.

Studium & (viel!) Skaten – wie passt das unter einen Hut?
Wenn ich so zurück denke, weiss ich selbst nicht genau wie ich das gemacht habe… Jedenfalls musste ich auch noch arbeiten. Ich bin also jeden Morgen früh aufgestanden, und am Abend spät ins Bett. Mit Ausschlafen war auch am Wochenende nichts.

Seit das durch ist, bin ich froh, dass ich auch mal ausschlafen, und den Tag anders geniessen kann.

Warst du letztes Jahr (2014) auch an ein Paar Races?
Letztes Jahr habe ich an gar keinen Rennen Teilgenommen. 2013 waren meine letzten Races. Ein Jahr zuvor, habe ich an der Welt-Cup Serie mitgemacht.
Meistens bin ich selbst mit ein paar Freunden unterwegs, ohne Races zu fahren.

 

 

Wie siehts mit Sponsoren aus, wer war dein erster?
Als ich mein erstes Longboard im NumberOne Shop gekauf habe, unterstützte mich Jeremy von Anfang an. Ich wurde gut gefördert!

 

Marc Steinemann und Du haben ja die Longboard Schule aufgezogen, wie läuft das eigentlich?
Das läuft gut, in Bern bin ich die Hauptverantwortliche für die Kurse. Auch noch drei andere helfen in Bern aus. Das Ganze angerissen hat aber Marc, dank ihm besteht die Schweizer Longboard Schule (SLS).

 

Dein Setup – wir wollens wissen!

Zurzeit habe ich zwei Setups die ich gut mag:

Fibretec Flying Pan, Liquid CNC Achsen (180cm/45°), ABEC11 Wheels und Fat Ant Bushings.

Fibretec Custom Board (Cover) Bekksegg mit Kicktail, Attack Liquid Cast Achsen (180cm), ABEC11 Wheels.

Kann mich aber nicht entscheiden, welches mehr Spass macht!

 

Tipp time!
Immer lächeln (lächelt)! Zu allen freundlich sein ist wichtig. Ersichtlich machen, dass man bremsen kann. Fussbremsen! Wer noch nicht Longboard fährt – Los! In die SLS kommen! Oh, und kauft von Anfang an Protektoren.

Vielen Dank, dass wir dir ein Paar fragen stellen durften!

www.bbekks.com
www.longboardschule.ch

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